Türsteher Europas – Wie Afrika Flüchtlinge stoppen soll

Am Donnerstag, 22. November 2018 um 19:00 Uhr. Eintritt frei


Mit Milliardensummen werden afrikanische Staaten als neue Grenzschützer etabliert. Und nur wer Europa bei der Migrationskontrolle beisteht, bekommt auch Entwicklungshilfe. Der Deal lautet: Entwicklungshilfe gegen Flüchtlingsstopp. Welchen Preis zahlen die Flüchtlinge? Und wer profitiert von dieser Politik?
Wer beim Kampf gegen irreguläre Migration als Türsteher der EU agiert, bekommt Geld. Mehrere Milliarden Euro bietet die EU für die Koalition in Sachen Grenzschutz. Auch Diktaturen wie Sudan und Eritrea werden so zu „Partnern“ Europas, um Fluchtrouten zu unterbrechen.
„Türsteher Europas“ zeigt an Beispielen unter anderem in Uganda, Niger und dem Sudan, wie die EU ihre Migrationspolitik in Afrika durchsetzt, wer davon profitiert und welchen Preis die Migranten dafür zahlen müssen.
„Von geschützten Grenzen und der Öffnung der Märkte träumt die EU. Von geschützten Märkten und offenen Grenzen träumt Afrika. Solange dieses Interessensdilemma nicht gelöst ist, wird es keine echte Partnerschaft geben.“ Christian Jakob, Simone Schlindwein

Im Anschluss ein Gespräch mit Christian Jakob, Journalist, in Kooperation mit dem Zentrum kirchlicher Dienste, Ökumenische Arbeitsstelle Altholstein, Torsten Döhring, lifeline und Brot für die Welt.

Länge: 55 min