Simpel

Am Mittwoch, 14. Februar 2018 um 20:00 Uhr. Eintritt 5 Euro


Ausverkauft !

D 2017.   Regie: Markus Goller.
Mit David Kross, Frederick Lau, Emilia Schüle, Axel Stein, 
Verleih: Universum, Vertrieb: DCM    113 Min.

Seit Ben (Frederick Lau) denken kann, sind er und sein Bruder Barnabas ein Herz und eine Seele. Barnabas, „Simpel“ genannt (David Kross), ist 22 Jahre alt, aber geistig auf dem Stand eines Kindes. Quasilorten (Erdbeeren) sind sein Lieblingsessen und draußen im Watt entdeckt er mit seinem Stofftier Monsieur Hasehase neue Kontinente. Simpel ist anders und oft anstrengend, aber ein Leben ohne ihn ist für Ben unvorstellbar. Als ihre Mutter unerwartet stirbt, soll Simpel in ein Heim eingewiesen werden.

Die einzige Person, die diesen Beschluss rückgängig machen könnte, ist ihr Vater David (Devid Striesow), zu dem die Brüder seit 15 Jahren keinen Kontakt mehr hatten. Die Suche nach ihm entwickelt sich zu einer turbulenten Odyssee, bei der Simpel und Ben auf die Medizinstudentin Aria (Emilia Schüle) und ihren Kumpel, den Sanitäter Enzo (Axel Stein) treffen. Keiner der vier ahnt, dass sich hier eine große Freundschaft entwickelt – und vielleicht ein bisschen mehr. Gemeinsam fahren sie in die große Hansestadt, wo Simpel die Bekanntschaft mit Chantal vom Kiez macht und bei einem Koch-Versuch Arias Küche in Flammen setzt, während Ben ihren Vater David aufsucht und eine Entscheidung treffen muss, die ihm keiner abnehmen kann.

Eine herzergreifende Reise zweier sehr unterschiedlicher Menschen, deren Kraft es ist, füreinander da zu sein. Was auch immer passiert. (Verleih)

„Herzzerreißend und brüllend komisch inszeniert Markus Goller die Geschichte über ein ungleiches Bruderpaar, das sich trennen muss und sich dabei doch nicht verliert“     Britta Schmeis, epd-film

„…Der herzerwärmende Film „Simpel“ fragt dabei sehr klug nach Verantwortung und Selbstaufgabe, nach dem Recht auf ein eigenes Leben, bei aller schönen, ganz selbstverständlichen Liebe. Nach dem gleichnamigen Roman der Französin Marie-Aude Murail inszenierte Regisseur Markus Goller diesen Trip als eine komische, chaotische und abenteuerliche Reise in eine Realität, die nicht immer freundlich, aber sehr bereichernd für das wunderbare Brüderpaar ist, das man auf der Stelle adoptieren möchte.“      mdr-kultur, Knut Elstermann