Paris kann warten

Am Freitag, 15. September 2017 um 20:00 Uhr. Eintritt 5 Euro


OT: Bonour Anne   USA 2017
Regie: Eleanor Coppola  Darsteller: Diane Lane, Alec Baldwin
Länge: 92 Min.   Verleih: Tobis

Webseite: http://tobis.de/film/paris-kann-warten

Eigentlich wollten sich der vielbeschäftigte Hollywood-Produzent Michael Lockwood (Alec Baldwin) und seine Frau Anne (Diane Lane) ein paar gemeinsame freie Tage im Süden Frankreichs gönnen. Doch dann muss Michael dringend geschäftlich von Cannes nach Budapest reisen. Anne kann ihn nicht begleiten und findet sich unverhofft im Cabrio von Michaels französischem Geschäftspartner Jacques (Arnaud Viard) wieder. Der bietet nur allzu gern seine Chauffeurdienste an, schließlich sind es nur ein paar Stunden Fahrt nach Paris, wo sich Anne und Michael in ein paar Tagen wiedertreffen wollen. Doch Jacques, ein typischer Franzose und Bonvivant, hat es alles andere als eilig und lässt keine Gelegenheit aus, der attraktiven Amerikanerin die Vorzüge Südfrankreichs nahe zu bringen – und hemmungslos mit ihr zu flirten. Anne bleibt zunächst auf Distanz, fühlt sich von den Avancen ihres lebenslustigen Begleiters aber durchaus geschmeichelt. Bald schon muss sie sich auch eingestehen, dass sie es genießt, wenn Jacques sie an die denkbar schönsten Orte der Welt führt und versucht, sie mittels feinster kulinarischer Köstlichkeiten zu verführen. Aus dem kurzen Trip werden schließlich zwei ganze Tage, in denen sich die beiden immer näher kommen…

Mit PARIS KANN WARTEN liefert Eleanor Coppola, Ehefrau von Regielegende Francis Ford Coppola und Mutter von Indie-Ikone Sofia Coppola, ihr luftig-leichtes Spielfilmdebüt ab. Das verlockend schöne und wunderbar unterhaltsame Roadmovie erzählt von einer magischen Zufallsbegegnung und zelebriert auf unnachahmliche Weise das Savoir-vivre. Jede Menge Leckerbissen, die nicht nur den Gaumen, sondern auch Herz und Sinne betören, inklusive! In den Hauptrollen verführen die unglaublich faszinierende Diane Lane (UNTREU, UNTER DER SONNE DER TOSKANA) und der charismatische Arnaud Viard (CAROLE MATTHIEU, ARNAUD FAIT SON 2E FILM). Alec Baldwin (STILL ALICE, WENN LIEBE SO EINFACH WÄRE) überzeugt als Hollywood-Mogul, gewisse Ähnlichkeiten mit realen Personen nicht ausgeschlossen. (Verleih )

„Sie hat ein besonderes Auge fürs Detail. Wenn Eleanor Coppola filmt, konzentriert sie sich auf Kleinigkeiten, vermeintlich beiläufige Details, in denen sich dann doch die Essenz der Dinge offenbart. Schön zu sehen war das schon in ihrer epochemachenden Dokumentation „Hearts of Darkness“, die Ehemann Francis Ford bei dessen „Apocalypse Now“-Dreharbeiten zeigt. Nun präsentiert sie ihr Spielfilmdebüt – ein zauberhafter Roadtrip durch Südfrankreich, amouröses Abenteuer, Feier des Lebens, und moralische Erzählung à la Eric Rohmer….In ihrem Tagebuch „Vielleicht bin ich zu nah“ schreibt Eleanor Coppola von ihrer Bewunderung für Filme, die eine Reise ins Ich sind. „Paris kann warten“ ist eine solche Reise.“

Rainer Gansersa, Süddeutsche Zeitung