Manifesto

Am Donnerstag, 15. März 2018 um 20:00 Uhr. Eintritt 5 Euro


Deutschland 2015
Regie & Buch: Julian Rosefeldt    Darsteller: Cate Blanchett
Länge: 95 Minuten  Verleih: DCM  Webseite: dcmworld.com

Von der Nachrichtensprecherin bis zum Obdachlosen, von der Pop-Art bis hin zu Dogma 95: In MANIFESTO ist die zweifache Oscar®-Gewinnerin Cate Blanchett in zwölf unvergesslichen Episoden zu sehen, die allesamt Manifeste verschiedener Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts behandeln. Unter der Regie des renommierten Film- und Videokünstlers Julian Rosefeldt brilliert eine chamäleonhafte Blanchett in einer noch nicht dagewesenen schauspielerischen Tour de Force. In diesem so beeindruckenden wie zeitgemäßen Weckruf verwebt Rosefeldt geschickt die leidenschaftlichsten Statements der Kunstgeschichte.

MANIFESTO greift auf die Texte von Futuristen, Dadaisten, Fluxus-Künstlern, Suprematisten, Situationisten und anderer Künstlergruppen zurück, ebenso wie auf die Überlegungen einzelner Künstler, Architekten, Tänzer und Filmemacher. Rosefeldt hat diese Manifeste bearbeitet, in zwölf brillanten Collagen neu zusammengefügt und so die Ideen von Claes Oldenburg, Yvonne Rainer, Kazimir Malevich, André Breton, Sturtevant, Sol LeWitt, Jim Jarmusch und vielen mehr miteinander verwoben.

Blanchett präsentiert diese “neuen” Manifeste in Gestalt der von ihr verkörperten Persönlichkeiten, darunter eine Lehrerin, eine Puppenspielerin, eine Fabrikarbeiterin und ein Obdachloser. (Verleih)

„…Ein Film über das Leben der Kunst und die Kunst im Leben, fünfundneunzig Minuten reine Intensität. Während man „Manifesto“ sieht, möchte man fast glauben, dass es mit der Revolution, die da beschworen, beschrien, erfleht und erklügelt wird, schon lange vorbei ist. Dabei sitzt man gerade mittendrin.“     FAZ,  Andreas Kilb

„…Weniger ausgeformte Rolle spielt Blanchett als Typen, leicht zu erkennende Charaktere, eine betrunkene Sängerin etwa, die durch eine Bar torkelt oder eben die Lehrerin, die ihre jungen Schüler nach Manifesten abfragt. Denn das ist der Clou des ganzen Projektes: Jeder gesprochene Satz stammt aus einem mehr oder weniger bekannten Manifest aus der Geschichte. Von Marx über Gramsci, das Manifest der Dadaisten oder der Dogma 95 Gruppe reichen dabei die Texte, die oft nur in kurzen Auszügen zitiert werden.“          programmkino.de