Elser – er hätte die Welt verändert

Am Dienstag, 28. Januar 2020 um 19:00 Uhr. Eintritt 5 €


Georg Elser arbeitet als Uhrmacher in der Schweiz und rund um den Bodensee. Um den Hof seiner Eltern zu retten, kehrt er 1932 nach Königsbronn zurück. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten verschärft sich auch in seinem Heimatdorf das politische Klima.

Da Georg aus seiner Abscheu gegenüber der Politik der Nationalsozialisten nie einen Hehl gemacht hat, wird er zunehmend von der Dorfbevölkerung geächtet. Der einzige Lichtblick in Georgs Leben ist Elsa. Da Elsa jedoch verheiratet ist, sind beide gezwungen, ihre Liebe im Verborgenen zu leben. Als die Repressionen gegenüber Georg und seinen Freunden immer lebensbedrohlicher werden, fasst Georg den Plan, Adolf Hitler zu töten, in der Hoffnung, dadurch etwas verändern zu können.

Trotz akribischer Planung scheitert sein Attentat am 8. November 1939 im Bürgerbräukeller in München. Georg Elser wird auf seiner Flucht verhaftet. Die Nationalsozialisten glauben zunächst nicht, dass Georg alleine gehandelt hat. Erst durch intensive und brutale Verhöre kommen sie der Wahrheit auf die Spur: Georg Elser hat dieses Attentat ganz alleine geplant und ausgeführt.

Oliver Hirschbiegel zeigt in seinem Fernsehspiel kompromisslos das deutsche Mitläufertum. Wie wird aus dem Handwerker Georg Elser ein Widerstandskämpfer? Wie kommt ein eher unpolitischer Mensch dazu, den Weg Deutschlands in den Abgrund vorherzusehen? Wie entsteht der Entschluss, als Einzelner ein Attentat auf Hitler zu planen und durchzuführen? Und wieso ist Elser heute nicht als einer der wichtigsten Widerstandskämpfer gegen Hitler in aller Munde?

  • Veranstalter:
    DGB Ortsverband Neumünster
    Runder Tisch für Toleranz und Demokratie